Labialpfeifen

Das Labialpfeifenwerk bildet den Grundstock jeder Orgel. Das Spektrum reicht von der kleinsten Mixturpfeife bis zum 32‘. Durch die Prospektgestaltung wird das optische Erscheinungsbild der Orgel geprägt, wobei sowohl räumliche als auch architektonische Anforderungen berücksichtigt werden sollten. 

Erleben Sie Schritt für Schritt wie diese entstehen.

Gießerei

Am Anfang der Produktion stehen die Rohmaterialien Zinn und Blei in Barren.

 

Hobeln und Folieren

Die gegossenen Tafeln werden auf Hobeltrommeln gespannt und auf die benötigte Plattenstärke... 

 

Zinntafeln und Zuschnitte

Die fertigen, nicht folierten Tafeln werden mit einer Schutz- und Lötfarbe bestrichen...

 

Vorrunden

Füße und Körper werden aus den Zuschnitten auf Dornen und Rohren vorgerundet. 

 

Löten

Nach dem Vorrunden werden die Kanten gefast und anschließend von Hand verlötet. 

 

Labieren

Die Formen der Labien sind so vielfältig wie die Stilrichtungen der geschichtlichen Epochen und Regionen. 

 

Kerne herstellen

Der Kern wird aus einem massiven Zinnblock geschnitten. 

 

Verbinden und Labium aufschneiden

Nachdem Körper und Fuß fertiggestellt sind werden beide auf Höhe des Kerns miteinander verlötet. 

 

Seitenbärte und Stimmschlitze

Wie bei den Labien gibt es eine Vielzahl von Formen der Seitenbärte. 

 

Muffen, Verstärkungen und Aufhängung

Viele Prospektpfeifen zeichnen sich durch konstruktive Besonderheiten aus. 

 

Putzen, polieren und Versand

Nachdem die Pfeifen fertiggestellt sind werden sie poliert und letzte Fehler in der Oberfläche beseitigt. 

 

Zungenstimmen

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